Als ich noch in Köln gearbeitet habe, war ich öfter mal zum Essen bei einer lieben Kollegin zu Gast. Die wohnte in einer großen WG mit großem Esszimmertisch und noch größeren Töpfen. Manchmal kochte sie Nusspasta mit Knoblauch, die war einfach göttlich. Die Kollegin sagte, das sei kein großes Geheimnis, man nehme einfach Pasta, Walnüsse, Olivenöl und Knoblauch. Ich habe gestern noch Pinienkerne hinzugefügt, vermutlich geht es auch mit Cashewkernen.
Zutaten für 2 Personen (die Kinder lagen schon im Bett und der Hunger war groß ;-)):
250g Spaghetti
100g Walnüsse
50g Pinienkerne
3 EL Olivenöl
1 große Knoblauchzehe
Parmesan zum Bestreuen
Zubereitung:
Während die Spaghetti kochen, die Pinienkerne in einer Pfanne duftig rösten. Geröstete Pinienkerne zusammen mnit den Walnüssen (ein paar zum Dekorieren übrig lassen), dem Olivenöl und der Knoblauchzehe im Blitzhacker oder der Küchenmaschine oder mit dem Pürierstab (Achtung, Walnüsse fliegen durch die Küche!) fein hacken, bis eine pastöse Masse übrig bleibt, ähnlich einem Pesto, nur aus Nüssen. Die gekochten Spaghetti mit der Nusspaste mischen, mit Parmesan und Walnusshälften bestreuen und genießen! (gern mit Weißwein).
Samstag, 29. Januar 2011
Samstag, 22. Januar 2011
Morgen dann ...
... probiere ich gebratene Topinambur mit Käsesauce aus! Und wenn ich es nicht verschussel, gibt es auch ein Foto. Ebenso von den Erdnuss-Cookies. Versprochen!
Dienstag, 18. Januar 2011
Tomatensoße nebenbei
Ich gebe offen zu, ich bin manchmal kochfaul. Und an stressigen Tagen möchte ich während des Kochens noch 1000 andere Dinge erledigen: offene Rechnungen überweisen, bei der Kinderärztin anrufen, Wäsche aufhängen u.ä. Darum kam mir dieses Rezept für Tomatensoße, über das ich vor einem halben Jahr in irgend einem Blog (oder war es ein Forum?) auf der Suche nach einem Rezept für Tomatensoße mit Fleischklößchen gestolpert bin, sehr gelegen, denn es kocht sich quasi von allein und schmeckt unglaublich lecker tomatig, so dass ich die Fleischklößchen kurzerhand weggelassen habe.
Sonntag, 16. Januar 2011
Salanje ... oder Lasagne?
Der Erstgeborene konnte anfangs Lasagne nicht aussprechen, aber dafür umso mehr davon essen. "Salanje" hieß das Gericht bei ihm lange Zeit, und manchmal ertappe ich mich dabei, dass ich diesen Wortdreher selbst übernehme. Heute also Fenchel-Lasagne, weil die Gemüsekiste am Donnerstag zwei dicke Knollen geliefert hat, die in einem nicht allzu fenchelig schmeckenden Gericht Verwendung finden sollten.
Quelle, wie auch schon gestern: Die Jahreszeitenküche ...
Quelle, wie auch schon gestern: Die Jahreszeitenküche ...
Samstag, 15. Januar 2011
Pastinakenpuffer mit Apfelmus
Ich weiß nicht genau warum, aber unsere Kinder lieben Pastinake. Ich vermute dahinter irgend eine frühkindliche Prägung, denn eines der ersten Gerichte, die alle drei Kinder kosten durften, waren weiche Pastinakenstücke. Die würde heute natürlich keiner mehr so essen, dafür aber findet dieses Gericht reißenden Absatz.
Freitag, 14. Januar 2011
Möhrensuppe ohne Firlefanz

Diese Möhrensuppe ist eines der ersten Gerichte, die ich während meines Studiums selbst gekocht habe - sie avancierte bald zu meinen Lieblingsgerichten, und jetzt gehört sie zu den Lieblingssuppen des großen Sohnes. Man kann sie beliebig variieren und abschmecken (s.u.).
Zutaten:
700g Möhren
2 Kartoffeln
1 Zwiebel
Öl oder Butter
700ml Gemüsebrühe
200ml Sahne
Petersilie
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
Die Zwiebel schälen und in Butter oder Öl anschwitzen. Möhren und Kartoffeln schälen, waschen und in Stücke schneiden. Zu den Zwiebeln geben und ca. 5 Minuten schmoren. Brühe dazugießen und das Ganze ca. 18-20 Minuten kochen lassen, bis das Gemüse weich ist. Sahne hinzugeben und alles pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken und mit Petersilie bestreut servieren.
Weil mir diese Suppe auf Dauer zu konservativ ist, variiere ich immer mal wieder: mal schmore ich eine halbe rote Pepperoni mit den Zwiebeln an, mal ein Stück Ingwer. Einen Teil der Brühe kann man auch durch frisch gepressten süßen Orangensaft ersetzen und die Sahne durch Kokosmilch. Statt Muskatnuss geht auch gemahlener Koriander, und als Suppeneinlage eignen sich Wiener Würstchen, Gemüsechips, geröstete Toastbrotwürfel o.ä.
Auf ein Neues!
Da ich gern koche und backe, mein Blog aber nicht nur noch mit Essensthemen füllen möchte, habe ich ein zweites angelegt. Hier möchte ich Rezepte (und Fotos) von Gerichten zeigen, die in mir ein gutes Bauchgefühl hinterlassen. Oftmals sind es Mahlzeiten, die zügig von der Hand gehen oder sich nebenbei kochen lassen, und da bei mir immer 5-10 Personen (davon mindestens die Hälfte Kinder) am Tisch sitzen, spielt neben der Qualität der Nahrungsmittel (wir lassen uns einmal wöchentlich von einer fantastischen Biokiste überraschen) natürlich auch der Preis eine Rolle. Ich hoffe, dass das Blog nicht im Sumpf des Alltags untergeht und freue mich über eure Kommentare!
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